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Italien · Städtetrip

Städtetrip Verona

Verona ist ein römisches Amphitheater mitten in der Stadt, rosa Marmor unter den Füßen und ein Etschbogen, hinter dem die Hügel anfangen. Die fertige Route führt dich von der Piazza Brà über die alten Plätze zum Aussichtsberg Castel San Pietro und zurück zur Burg am Fluss - ganz ohne eigene Planung.

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Unsere Rundgänge durch Verona

Fertige Routen ab der Station führen dich durch Verona – vom ersten Schritt an zu den richtigen Ecken, ganz ohne eigene Planung.

Arena, Plätze & Castel San Pietro

Von der Piazza Brà mit dem rosa Marmor-Liston zur römischen Arena, weiter zum Balkon der Casa di Giulietta und auf die Piazza delle Erbe. Hoch auf den Torre dei Lamberti, durch den Bogen zur stillen Piazza dei Signori, über die Ponte Pietra zum Aussichtsberg Castel San Pietro und zurück zur Burg Castelvecchio an der Etsch.

  1. Piazza Brà – Der größte Platz Veronas ist der natürliche Startpunkt: auf der einen Seite die Arena, auf der anderen der Liston, der breite Gehsteig aus rosa Veroneser Marmor mit den Cafés davor. Hier dreht die Stadt am Abend ihre Runden. Du kommst durch die Portoni della Brà herein, den Torbogen mit der Uhr, und hast den Platz sofort komplett im Blick. Vom Bahnhof Porta Nuova sind es rund 15 Minuten zu Fuß oder ein paar Minuten mit dem Bus.
  2. Arena di Verona – Das römische Amphitheater steht seit etwa 30 n. Chr. mitten in der Stadt und ist besser erhalten als das Kolosseum - vor allem aber wird es bis heute bespielt. Innen setzt du dich einfach auf die antiken Steinstufen und lässt die Dimension wirken: rund 30.000 Menschen fanden hier Platz. Kauf das Ticket vorab, sonst stehst du in der Schlange. Im Sommer läuft das Opernfestival, dann ist die Arena tagsüber wegen des Bühnenaufbaus teilweise gesperrt.
  3. Casa di Giulietta – Der berühmteste Balkon der Welt - und ehrlich gesagt eine Erfindung des 20. Jahrhunderts, nachträglich angebaut, damit die Shakespeare-Geschichte eine Adresse bekommt. Der Innenhof ist im Sommer eine Sardinenbüchse, voll mit Zetteln, Schlössern und hochgehaltenen Handys. Der Hof selbst kostet nichts, nur das Museum im Haus. Wenn du das Foto ohne fremde Köpfe willst, machst du es aus dem Fenster des Museumsshops.
  4. Piazza delle Erbe – Der alte Marktplatz liegt genau auf dem römischen Forum und ist bis heute das Wohnzimmer der Stadt. Ringsum stehen bemalte Fassaden, mittelalterliche Türme und der Brunnen mit der Madonna Verona, deren Figur ursprünglich eine römische Statue war. Die Stände verkaufen inzwischen vor allem Souvenirs, das Ensemble drumherum bleibt trotzdem grandios. Stell dich ans Nordende, dann bekommst du die ganze Häuserzeile mit dem Brunnen davor ins Bild.
  5. Torre dei Lamberti – Mit 84 Metern ist der Turm der höchste der Stadt; ein Aufzug bringt dich fast bis nach oben, den Rest gehst du über Stufen. Von der Plattform siehst du die ganze Altstadt, den Bogen der Etsch und die Hügel dahinter - und senkrecht hinunter die Piazza delle Erbe. Der Aufzug kostet einen Euro extra und ist in der Verona Card nicht enthalten. Für eine halbe Stunde bekommst du hier den besten Überblick, den Verona zu bieten hat.
  6. Piazza dei Signori – Gleich hinter der Piazza delle Erbe wird es schlagartig still: ein eleganter, von Arkaden gerahmter Platz mit der Dante-Statue in der Mitte. Du kommst durch den Arco della Costa herein, an dem seit Jahrhunderten eine Walrippe hängt - warum genau, weiß niemand. Ringsum stehen der Palazzo della Ragione, die Renaissance-Loggia del Consiglio und die Paläste der Scaliger. Ein guter Platz, um sich kurz hinzusetzen, bevor es weitergeht.
  7. Arche Scaligere – In einer Gasse zwischen Piazza dei Signori und Santa Maria Antica stehen die gotischen Grabmäler der Scaliger, der Herrscherfamilie Veronas - Sarkophage auf hohen Säulen, bekrönt von Reiterstatuen, das Ganze hinter einem schmiedeeisernen Gitter mit dem Leiter-Wappen. Du siehst sie von außen komplett und kostenlos. Fotografier durch das Gitter hindurch, das Muster gibt dem Bild einen Rahmen.
  8. Ponte Pietra – Die römische Bogenbrücke über die Etsch ist die älteste Brücke der Stadt. 1945 wurde sie gesprengt; die Veroneser fischten anschließend die originalen Steine aus dem Fluss und setzten sie Stück für Stück wieder zusammen. Der helle Marmor der antiken Bögen und der rote Backstein der späteren zeigen bis heute, was wann gebaut wurde. Vom Nordufer hast du die Brücke mit den Zypressen am Hang dahinter im Bild.
  9. Castel San Pietro – Der Aussichtsbalkon Veronas liegt auf dem Hügel über der Ponte Pietra, genau dort, wo schon die Römer und später die Scaliger gebaut haben. Hoch kommst du über die lange Treppe oder mit der kleinen Standseilbahn, die unten an der Brücke startet und in zwei Minuten oben ist. Von der Terrasse siehst du den ganzen Etschbogen mit der Ponte Pietra und der Altstadt darunter, dazu gibt es ein Café. Am schönsten am späten Nachmittag, wenn das Licht von vorne auf die Häuser fällt.
  10. Castelvecchio – Die Backsteinburg der Scaliger aus dem 14. Jahrhundert beherbergt heute das wichtigste Museum der Stadt, mit mittelalterlicher Skulptur und venezianischer Malerei. Mindestens genauso sehenswert ist der Umbau selbst: Carlo Scarpa hat das Haus in den 1960ern in einen der berühmtesten Museumsbauten der Moderne verwandelt, mit Beton, Stahl und präzise gesetzten Durchblicken auf die alten Mauern. Montags ist geschlossen. Die Zinnenbrücke davor, der Ponte Scaligero, ist frei begehbar und der schönste Abschluss des Tages.

Vor Ort: Anreise & Fortbewegung

Verona hat weder Metro noch Tram, alles läuft über die Busse der ATV. Vom Bahnhof Porta Nuova fährst du in wenigen Minuten zur Piazza Brà, zu Fuß sind es rund 15 Minuten - die Altstadt selbst gehst du am besten komplett zu Fuß, sie ist klein. Tickets kaufst du an den Automaten, in der Tabaccheria, per App oder etwas teurer beim Fahrer und entwertest sie beim Einsteigen. Vom Flughafen Valerio Catullo (Villafranca) bringt dich der Airlink-Bus in ~20 Min. zum Bahnhof. Bezahlt wird in Euro, Karte klappt fast überall. Wenn du mehrere Sehenswürdigkeiten willst, rechnet sich die Verona Card - der Aufzug im Torre dei Lamberti ist allerdings nicht drin.

Ausgehen & Nachtleben

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Ausgehviertel

Essen & Restaurants

Bars & Clubs

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