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Monaco · Städtetrip

Städtetrip Monte-Carlo

Yachten liegen dicht an dicht im Hafen, darüber thront der Palast, ringsum blitzt das Mittelmeer. Monte-Carlo packt allen Glamour auf engsten Raum, weit laufen musst du hier nirgends. Eine fertige Tagesroute ab der Haltestelle bringt dich vom Palast hinunter ans Wasser und wieder hinauf zur Aussicht.

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Unser Rundgang durch Monaco

Der Rundweg startet an der Bushaltestelle Place d'Armes, führt hinauf auf den Fürstenfelsen und dann die komplette Grand-Prix-Strecke entlang. Das sind die Highlights.

Monaco zu Fuß mit Fürstenfelsen & Grand-Prix-Strecke

Von der Place d'Armes hinauf auf den Fürstenfelsen zu Palast, Kathedrale und Ozeanografischem Museum, über den Fotospot 'Frame' und hinunter an den Hafen. Dann die komplette Formel-1-Strecke in Renn-Richtung ab, über die Start-Ziel-Gerade, Sainte Dévote, hinauf zum Casino von Monte-Carlo, Haarnadel, Tunnel und am Hafen entlang zurück.

  1. Fürstenpalast (Palais Princier). Der Palast der Grimaldis thront seit dem 13. Jahrhundert über dem Meer und ist bis heute Sitz des Fürsten. Auf dem Vorplatz versammeln sich täglich Besucher zur Wachablösung der Carabiniers.
  2. Kathedrale von Monaco. In der weißen Kathedrale aus La-Turbie-Stein ruhen die Fürsten von Monaco. Darunter Fürst Rainier III. und Fürstin Gracia Patricia (Grace Kelly), deren Grab stets mit Blumen geschmückt ist.
  3. Ozeanografisches Museum & Aquarium. Das monumentale Museum klebt spektakulär an der Steilküste und beherbergt eines der ältesten Aquarien der Welt mit Haien, Korallen und Schildkröten. Von der Dachterrasse reicht der Blick weit übers Mittelmeer.
  4. Fotospot 'Frame'. Ein überdimensionaler Bilderrahmen rahmt das Mittelmeer und die Küste wie ein Gemälde ein. Einer der schönsten und beliebtesten Fotopunkte Monacos.
  5. Start-Ziel-Gerade & Boxengasse. Am Quai Albert 1er liegen Start-Ziel-Gerade und Boxengasse direkt am Yachthafen. Hier gehen beim Großen Preis von Monaco die Ampeln aus. Gesäumt von Luxusjachten beginnt hier dein Rundgang entlang der Rennstrecke in Fahrtrichtung.
  6. Sainte Dévote (Kurve 1). Die erste Kurve am Fuß des Berges liegt direkt an der kleinen Chapelle Sainte-Dévote, dem Heiligtum der Schutzpatronin Monacos. Von hier rasen die Wagen steil die Avenue d'Ostende hinauf Richtung Casino. Die berüchtigte Bergauf-Passage des Kurses.
  7. Casino de Monte-Carlo (Place du Casino). Oben auf dem Berg umrundet die Strecke den legendären Casino-Platz mit dem prunkvollen Belle-Époque-Casino von Charles Garnier, flankiert vom Hôtel de Paris, dem Café de Paris und der Oper (Salle Garnier). Davor parken die Supersportwagen. Der glamouröseste Punkt der ganzen Strecke.
  8. Fairmont-Haarnadel. Über die Mirabeau-Kurven geht es hinunter zur Fairmont-Haarnadel. Mit Abstand die langsamste und engste Kurve der gesamten Formel 1, im Schritttempo um das Fairmont-Hotel. Ein Wahrzeichen des Rennens und ein beliebter Aussichtspunkt.
  9. Portier & Tunnel. An der Meereskurve Portier taucht die Strecke in den berühmten Tunnel unter dem Fairmont ein und schießt mit über 250 km/h wieder ans Tageslicht am Hafen. Die schnellste und spektakulärste Passage des Kurses, mit weitem Blick aufs Mittelmeer. Direkt hier ist mit Mareterra ein wunderschönes, komplett neues Stadtviertel ins Meer hinausgebaut worden (eröffnet Ende 2024). Mit Villen, Promenade am Wasser und Grünanlagen. Nur ein paar Schritte weiter Richtung Larvotto liegt außerdem der Jardin Japonais mit Koi-Teich, Teehaus und Zen-Bereich. Eine ruhige Foto-Oase als Kontrast zum Glamour zwischen den Hochhäusern.
  10. Yacht Club de Monaco. Am Hafeneingang, direkt an der Nouvelle Chicane (Hafenschikane) der Rennstrecke, steht der markante Yacht Club de Monaco. Ein gläserner Bau von Norman Foster und Treffpunkt der internationalen Segel- und Jachtwelt. Die Hafenschikane ist der wichtigste Überholpunkt des Grand Prix, an dem die Wagen aus dem Tunnel hart in die Eisen gehen.
  11. Schwimmbad-Komplex (Piscine). Die schnellen Schikanen rund um das Freibad Stade Nautique Rainier III. (im Winter Eisbahn) gehören zu den anspruchsvollsten Abschnitten. Hier zählt jeder Zentimeter zur Leitplanke.
  12. La Rascasse. Die letzte enge Kurve am gleichnamigen Bar-Restaurant führt über die Kurve Antony Noghès zurück auf die Start-Ziel-Gerade. Hier schließt sich der Rundkurs. Direkt am Wasser lädt die Brasserie de Monaco zum Stopp.

So planst du deinen Besuch

Ein Tag genügt, das ganze Land ist kleiner als mancher Stadtteil. Die Runde ab Place d'Armes misst 5,5 Kilometer und verbindet den Fürstenfelsen mit dem Ozeanografischen Museum, dem Casino und der kompletten Grand-Prix-Strecke. Es geht ständig bergauf und bergab, dafür nehmen dir öffentliche Aufzüge einiges ab. Wer den Palast von innen sehen will, kommt am Vormittag. Dreizehn Abendtipps liegen bereit, die meisten rund um den Hafen.

Ausgehen & Nachtleben

Rooftop-Bars

Ausgehviertel

Essen & Restaurants

Bars & Clubs

Bühne & Konzerte

Alle Stationen für Monte-Carlo in der App ansehen →

Infos zu Monte-Carlo

Nahverkehr

Betreiber. Die CAM (Compagnie des Autobus de Monaco) ist ein staatliches Unternehmen und alleiniger Betreiber des städtischen Nahverkehrs. Sie führt einen eigenen Stadttarif, unabhängig vom ZOU-Regionaltarif der französischen Alpes-Maritimes, der außerhalb Monacos gilt (etwa für den Flughafenbus). Neben den Buslinien betreibt die CAM auch den Bateau-Bus (Solarfähre im Hafen), Clic Bus (Rufbus auf Bestellung) und das Leihradsystem MonaBike.

Liniennetz. Sechs Buslinien, dazu ein Netz öffentlicher Aufzüge und Rolltreppen durch den Fels.

Verkehrsmittel. Bus · Fähre (Bateau-Bus, elektro-solar) · Rufbus (Clic Bus)

Betriebszeiten. Die Tageslinien fahren werktags von rund 6.40 bis 20.40 Uhr, samstags leicht verkürzt und sonntags mit größeren Taktabständen und späterem Start. Genaue Zeiten unterscheiden sich je Linie um wenige Minuten, Linie 1 etwa startet werktags um 6.41 Uhr und endet um 20.38 Uhr. Die exakten Zeiten jeder Linie stehen auf der jeweiligen Linien-Fahrplanseite von CAM.

Nachtverkehr. Zusätzlich zu den Tageslinien fahren zwei Nachtlinien durchgehend an allen sieben Wochentagen. N1 verkehrt als Ringlinie zwischen Albert II und Place des Moulins über Fontvieille, Grimaldi Forum, Sporting und Saint-Roman, erste Abfahrt rund 21.10 Uhr, letzte Abfahrt 0.58 Uhr an normalen Tagen und 2.42 Uhr freitags und samstags. N2 verbindet Monaco-Ville Le Rocher mit dem Jardin Exotique über 17 Haltestellen, erste Abfahrt rund 21.09 Uhr, letzte Abfahrt 0.45 Uhr an normalen Tagen und 2.01 Uhr freitags und samstags. Damit ist auch der späte Rückweg von Casino oder Ausgehvierteln ohne Taxi abgedeckt.

Ticketkauf. Tickets gibt es auf drei Wegen. Erstens in der App Monapass, dort sind Einzelfahrt, Tageskarte und 10er-Karte am günstigsten. Zweitens an Bord beim Fahrer gegen Bargeld oder Karte, dort kostet die Einzelfahrt mehr und es gibt eine 15er-Karte. Drittens per kontaktloser Bankkarte direkt am Kartenleser beim Einsteigen, ohne vorherigen Kauf, mit automatischem Tagesdeckel. Physische Chipkarten lassen sich zusätzlich in der Online-Boutique von CAM aufladen. Fahrkartenautomaten an den Haltestellen selbst nennt die CAM-Website nicht als Kaufweg.

App und Bezahlen. Die offizielle App heißt Monapass und dient zum Kauf und zur Verwaltung digitaler Fahrscheine. Für die reine Fahrplanauskunft in Echtzeit gibt es zusätzlich die App Monacobus sowie eine Anbindung an Citymapper. Wer keine App nutzen will, hält beim Einsteigen einfach die kontaktlose Bankkarte an das Lesegerät, das System bucht pro Fahrt 1,50 Euro ab und deckelt den Betrag automatisch bei 5,50 Euro pro Tag, was faktisch einer Tageskarte entspricht. An Bord nimmt der Fahrer auch Bargeld für Einzel- und Mehrfahrtenkarten.

Welches Ticket. CAM staffelt die Preise nach Kaufweg. In der App Monapass kostet die Einzelfahrt 1,50 Euro mit 30 Minuten freier Anschlusszeit, eine 10er-Karte 10,00 Euro (1,00 Euro pro Fahrt) und die Tageskarte 5,50 Euro für beliebig viele Fahrten. An Bord beim Fahrer kostet die Einzelfahrt 2,00 Euro (ebenfalls mit 30 Minuten Umsteigezeit) und eine 15er-Karte 20,00 Euro (1,33 Euro pro Fahrt). Bei Zahlung mit kontaktloser Bankkarte direkt am Einstiegsleser wird ebenfalls 1,50 Euro pro Fahrt abgebucht, gedeckelt bei 5,50 Euro am Tag. Rechnerisch lohnt sich die Tageskarte für App-Nutzer ab der vierten Fahrt am selben Tag (4 mal 1,50 Euro wären 6,00 Euro), für Barzahler an Bord bereits ab der dritten Fahrt (3 mal 2,00 Euro wären 6,00 Euro). Für Schüler, Studenten und Senioren gibt es zusätzlich ermäßigte Abo-Tarife, die CAM als eigene Kategorie führt.

Tarifzonen. Monaco bildet eine einzige Tarifzone, Zonengrenzen spielen für Touristen innerhalb der Stadt keine Rolle. Fährt man mit dem Bus 80 weiter nach Nizza oder Menton, gilt der separate ZOU-Regionaltarif der Alpes-Maritimes und nicht der CAM-Stadttarif.

Tipp. Die Aufzüge sind kostenlos und sparen erhebliche Höhenmeter. Sie stehen auf keiner Buskarte, aber überall ausgeschildert.

Links

Anreise

Hauptbahnhof

Lage. Vollständig unterirdisch im Fels, 1999 eröffnet. Die Bahnsteige sind sehr lang und gebogen, achte auf den richtigen Ausgang.

Fernverkehr. Wer eine große Bahnhofshalle mit Fernzügen erwartet, wird überrascht. Monaco-Monte-Carlo liegt vollständig unterirdisch im Fels und wird ausschließlich vom Regionalverkehr bedient. Im offiziellen SNCF-Fahrplan tauchen für den Bahnhof nur zwei TER-Linien auf, Grasse–Cannes–Nizza–Vintimille und Les Arcs–Cannes–Nizza–Menton. Damit erreicht man ohne Umsteigen Nizza, den Flughafen-Anschluss über Nice-Ville, Cannes, Grasse, Les Arcs-Draguignan sowie in der Gegenrichtung Menton und die italienische Grenzstation Vintimille. An einem normalen Werktag halten rund 120 Züge. Nach Nizza fahren etwa 60 Verbindungen am Tag, Fahrzeit rund 23 Minuten, nach Vintimille sind es rund 26 Minuten. Fernverkehr bedeutet in Monaco deshalb immer einmal umsteigen. Richtung Frankreich nimmt man in Nice-Ville den TGV nach Paris, Lyon oder Marseille, Richtung Italien in Vintimille die Intercity nach Genua, Turin, Mailand oder Rom. Das kostet kaum Zeit, weil beide Umsteigebahnhöfe nur eine knappe halbe Stunde entfernt liegen.

Betriebszeiten. Der Bahnhof steckt komplett im Fels und ist täglich von 5 bis 2 Uhr geöffnet, auch an Feiertagen. Züge fahren trotzdem nur tagsüber. Der erste rollt werktags kurz nach 6 Uhr los, der letzte gegen 23.25 Uhr Richtung Nizza. Nachts ruht der Betrieb.

Flughäfen

NCE

In die Stadt. Bus 80 Express, laut Fahrplan real rund 60 bis 65 Minuten bis Monaco (Haltestelle Sporting/Bay Hôtel), abhängig von Abfahrtszeit.

Taktung. Alle 30 Minuten ab/bis Monaco, 47 Fahrten am Tag, sieben Tage die Woche. Ab dem Flughafen 6.00 bis 20.00 Uhr, ab Monaco/Menton 8.30 bis 22.00 Uhr.

Eigenheiten

Gut zu wissen

Währung
EUR €
Notruf
112
Steckertyp
C · E · F
Zeitzone
Europe/Monaco
Verkehr
rechts

Tempolimits. innerorts 50 km/h (in Zonen 30 km/h), außerorts entfällt, ganz Monaco zählt verkehrsrechtlich als eine Ortschaft, Autobahn entfällt, Monaco besitzt keine Autobahn

Das gesamte Fürstentum gilt als eine einzige Agglomeration, eine Außerorts-Kategorie oder Autobahn gibt es nicht. Einzelne beschilderte Straßen erlauben bis zu 70 km/h, sonst gilt fast überall durchgehend Tempo 50.

Trinkgeld. Service ist enthalten. Aufrunden reicht, mehr wird nicht erwartet.

Maut. Keine Maut im Fürstentum. Die Anfahrt über die französische A8 ist gebührenpflichtig.

Weitere Städte

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