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Griechenland · Städtetrip

Städtetrip Athen

Athen ist die Wiege Europas: Über der Stadt thront die Akropolis mit dem Parthenon, darunter breiten sich das antike Zentrum mit Agora und Tempeln, das verwinkelte Altstadtviertel Plaka und ein lautes, lebendiges Millionen-Athen aus. Dazwischen Marmorstadien, ein Wachwechsel in Tracht und Rooftop-Bars mit Blick auf den beleuchteten Tempelberg. Fertige Routen für zwei Tage führen dich von der Antike bis zum Sonnenuntergang - ohne eigene Planung.

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Unsere Rundgänge durch Athen

Zwei Routen für zwei Tage führen dich zu Fuß durch Athen: von der Akropolis mit dem Parthenon durch die Plaka und die antiken Agoras bis zum Basar von Monastiraki (9 Stationen, ca. 2,5 km) sowie vom Olympieion und Hadriansbogen über das marmorne Panathenaische Stadion und das Nationale Archäologische Museum hinauf zum Lykabettus-Sonnenuntergang (6 Stationen, ca. 3 km). Die Highlights:

Akropolis & antikes Zentrum

Der erste Tag steigt hinauf zur Akropolis mit dem Parthenon und dem antiken Theater Odeon des Herodes Atticus, hinab ins moderne Akropolismuseum mit den Original-Karyatiden. Weiter durch das Altstadtviertel Plaka mit dem winzigen Inseldorf Anafiotika, zum Turm der Winde in der Römischen Agora, zur Antiken Agora mit dem besterhaltenen Tempel Griechenlands und zum quirligen Platz Monastiraki.

  1. Akropolis / Parthenon – Der erste Tag beginnt oben: Über der Stadt thront die Akropolis, der heilige Felsen Athens, gekrönt vom Parthenon. Der dorische Marmortempel aus dem 5. Jahrhundert v. Chr., der Athene geweiht war, gilt als das Symbol der klassischen Antike schlechthin. Durch das Torgebäude der Propyläen steigst du hinauf, vorbei am zierlichen Nike-Tempel und dem Erechtheion mit der Karyatidenhalle. Komm im Sommer wirklich früh, bevor Hitze und Menschenmassen unerträglich werden.
  2. Odeon des Herodes Atticus – Am Südhang der Akropolis liegt das Odeon des Herodes Atticus, ein römisches Theater aus dem Jahr 161 n. Chr., das ein reicher Athener zum Andenken an seine Frau stiftete. Der halbrunde Zuschauerraum aus Stein fasst 5.000 Menschen und wird bis heute genutzt: Im Sommer finden hier beim Athener Festival Konzerte und Aufführungen unter freiem Himmel statt, mit der Akropolis über den Köpfen. Von oben schaust du hinein.
  3. Filopappou-Hügel – Gegenüber der Akropolis erhebt sich der Filopappou-Hügel, ein grüner, pinienbestandener Höhenzug mit dem besten freien Blick auf den Parthenon. Auf dem Gipfel steht das Philopappos-Monument, ein marmornes Grabmal aus dem 2. Jahrhundert für einen römischen Senator und Wohltäter Athens, reich mit Reliefs und Statuen geschmückt. Von hier oben, ohne Zaun und Menschenmassen, hast du die Akropolis komplett vor dir - besonders magisch, wenn sie zum Sonnenuntergang golden aufleuchtet.
  4. Akropolismuseum – Das moderne Akropolismuseum am Fuß des Felsens beherbergt die Originalskulpturen, die auf der Akropolis durch Kopien ersetzt wurden - allen voran die echten Karyatiden, die Mädchenfiguren des Erechtheion. Durch den Glasboden schaust du auf die freigelegte antike Stadt darunter. Der krönende Abschluss ist die oberste Etage: Dort ist der Parthenon-Fries in Originalgröße angeordnet, und durch die Fenster blickst du auf den echten Parthenon am Hang.
  5. Plaka & Anafiotika – Direkt unter der Burg breitet sich Plaka aus, das älteste bewohnte Viertel Athens: ein Gewirr enger, oft autofreier Gassen mit Neoklassik-Häusern, Tavernen und Souvenirläden. Steig hinauf nach Anafiotika, einem winzigen Winkel, den Bauarbeiter von der Kykladeninsel Anafi im 19. Jahrhundert anlegten: weiß getünchte Häuschen, Bougainvillea und Katzen, wie ein Stück Inseldorf mitten in der Großstadt, mit der Akropolis darüber.
  6. Roman Agora / Turm der Winde – Die Römische Agora war der Marktplatz Athens in römischer Zeit. Ihr Glanzstück ist der Turm der Winde, ein achteckiger Marmorturm aus dem 1. Jahrhundert v. Chr., der als antike Wetterstation diente: Er trug Sonnenuhren, eine Wasseruhr und einen Windzeiger, und an jeder der acht Seiten ist der jeweilige Windgott als Relief dargestellt. Ein erstaunlich intaktes Stück antiker Wissenschaft mitten in der Stadt.
  7. Antike Agora – Die Antike Agora war das eigentliche Herz des klassischen Athen: Markt, Gerichtsplatz und Versammlungsort, wo Sokrates lehrte und die Demokratie ihre Wurzeln hatte. Über dem weiten Ausgrabungsfeld thront der Hephaistos-Tempel, einer der besterhaltenen griechischen Tempel überhaupt, fast vollständig mit Dach und Säulen. Die rekonstruierte Stoa des Attalos beherbergt ein kleines Museum der Funde.
  8. Little Kook (Psiri) – Im lebhaften Ausgehviertel Psiri liegt Little Kook, ein völlig überdekoriertes Themencafé und einer der fotogensten Orte Athens. Die enge Gasse davor ist je nach Saison in Hunderte bunte Regenschirme, Blüten, Karussellfiguren oder märchenhafte Kulissen gehüllt, die immer wieder neu gestaltet werden. Drinnen türmen sich riesige Torten und Waffeln. Kitschig, verspielt und herrlich übertrieben - ein Kontrast zur strengen Antike und ein Magnet für die Kamera. Sehr touristisch, aber ein Spaß.
  9. Monastiraki – Zum Abschluss des ersten Tages der quirlige Platz Monastiraki, wo antike, byzantinische und osmanische Schichten aufeinandertreffen: eine kleine Klosterkirche, eine osmanische Moschee und die Fassade der Hadriansbibliothek. Von den umliegenden Gassen zieht sich der berühmte Flohmarkt mit Antiquitäten, Krimskrams und Souvenirs. Schau nach oben, dann liegt die Akropolis über den Dächern. Hier bringt dich die Metro bequem zurück.

Klassisch, modern & Sonnenuntergang

Der zweite Tag verbindet Antike und Moderne: die riesigen Säulen des Olympischen Zeus-Tempels und der Hadriansbogen, das ganz aus Marmor gebaute Panathenaische Stadion der ersten Olympiade 1896, der Wachwechsel der Evzonen vor dem Parlament am Syntagma-Platz und das Nationale Archäologische Museum mit der Maske des Agamemnon. Zum Abschluss per Standseilbahn auf den Lykabettus-Hügel zum schönsten Sonnenuntergang der Stadt.

  1. Tempel des Olympischen Zeus – Der zweite Tag beginnt am Tempel des Olympischen Zeus, einst der größte Tempel Griechenlands. Über 600 Jahre wurde an ihm gebaut, bis Kaiser Hadrian ihn 131 n. Chr. vollendete. Von den ursprünglich 104 gewaltigen korinthischen Säulen stehen noch 15, eine weitere liegt umgestürzt da wie eine Reihe umgefallener Dominosteine - schon das lässt die einstige Dimension erahnen. Vieles ist auch vom Zaun aus gut zu sehen.
  2. Hadriansbogen – Wenige Schritte weiter steht der Hadriansbogen, ein Marmortor von 131 n. Chr., das die Grenze zwischen der alten Stadt des Theseus und der neuen Stadt des Kaisers Hadrian markierte - entsprechende Inschriften auf beiden Seiten belegen es. Das gratis zugängliche Tor rahmt in perfekter Sichtachse die Akropolis dahinter, ein beliebtes Fotomotiv, in dem sich Antike und römisches Athen begegnen.
  3. Panathenaisches Stadion – Durch den grünen Zappeion-Garten erreichst du das Panathenaische Stadion, das einzige Stadion der Welt, das komplett aus weißem Marmor gebaut ist. An der Stelle eines antiken Stadions von 330 v. Chr. wurde es 1896 für die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit wiedererrichtet. Von der hufeisenförmigen Anlage mit ihren steilen Marmorrängen ist auch ohne Ticket von außen viel zu sehen. Bei den Olympischen Spielen von 2004 endete hier der Marathonlauf.
  4. Hellenisches Parlament / Syntagma – Am Syntagma-Platz, dem politischen Zentrum Athens, steht das Hellenische Parlament im einstigen Königspalast. Davor bewachen die Evzonen das Grabmal des unbekannten Soldaten - Gardesoldaten in traditioneller Tracht mit Faltenrock, Strumpfhosen und Schuhen mit Pompons. Zur vollen Stunde vollziehen sie einen streng choreografierten, fast tänzerischen Wachwechsel in Zeitlupe; die große Zeremonie mit der ganzen Einheit ist sonntags um 11 Uhr.
  5. Nationales Archäologisches Museum – Das Nationale Archäologische Museum ist eines der bedeutendsten der Welt für antike Kunst. Seine Schätze reichen von der goldenen Totenmaske des Agamemnon aus Mykene über kykladische Idole und mykenisches Gold bis zu klassischen Bronzestatuen wie dem Poseidon von Kap Artemision. Ein Höhepunkt ist der Antikythera-Mechanismus, ein 2000 Jahre alter Zahnrad-Computer zur Berechnung der Gestirne. Das Haus ist riesig, plane genug Zeit ein.
  6. Lykabettus-Hügel – Zum krönenden Abschluss der höchste Punkt Athens: der Lykabettus-Hügel, 277 Meter hoch. Statt des steilen Aufstiegs bringt dich ab Kolonaki die Standseilbahn bequem hinauf. Oben, neben der kleinen weißen Kapelle Agios Georgios, öffnet sich der weiteste Blick der Stadt - über das Häusermeer bis zur beleuchteten Akropolis, zum Hafen von Piräus und aufs Meer. Komm zur blauen Stunde: Wenn die Sonne sinkt und die Lichter angehen, ist das der schönste Moment in Athen.

Vor Ort: Anreise & Fortbewegung

Athens Zentrum ist gut zu Fuß zu machen, und die moderne, saubere Metro verbindet in Minuten die weiter entfernten Ziele - achte auf antike Funde, die in vielen Stationen ausgestellt sind. Für Akropolis und die antiken Stätten lohnt das Kombiticket, und komm im Sommer früh, bevor Hitze und Menschenmassen brutal werden. Trinkgeld ist üblich, bezahlt wird in Euro. Nimm dir Zeit für einen langsamen Frappé, Souvlaki im Stehen und abends Meze mit Ouzo - in Athen isst und lebt man draußen.

Ausgehen & Nachtleben

Rooftop-Bars

Ausgehviertel

Essen & Restaurants

Bars & Clubs

Bühne & Konzerte

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